Der Glücksfall für HERITAGE-PRO: die Restaurierung der „Nachtwache“

Ein absoluter Glücksfall für HERITAGE-PRO ist die soeben angelaufene Restaurierung von Rembrandt’s „Nachtwache“ im Amsterdamer Rijksmuseum: Die Restaurierung dieser Ikone europäischer Kunstgeschichte wird 12 Monate lang in der Öffentlichkeit und begleitet durch Soziale Medien stattfinden. 20 Naturwissenschaftler*innen, Konservator*innen, Restaurator*innen und Fotograf*innen des Rijksmuseums werden Einblick gewähren in ihre Arbeit und die Erkenntnisse, die sich dadurch ergeben.

Wochenlang haben wir (Isabel Verdet, Kommunikationsspezialistin von ENCATC, Susanne Gill und Sascha Kolhey von der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz und Projektleiterin Dr. Karin Drda-Kühn von Kultur und Arbeit e.V.) im Internet und den Sozialen Medien nach guten Beispielen und Fallstudien zum Thema „Kommunikation über Soziale Medien“ gesucht, um veranschaulichen zu können, welche Möglichkeiten in der sozialen Medienkommunikation bestehen. Wir hatten selbst die Sozialen Medien bemüht und die Restoratorengemeinschaft um Hilfe gebeten. Viele gute Beispiele wurden uns zurück gemeldet, doch ein richtig spektakuläres Beispiel aus dem europäischen Raum war nicht darunter – umso mehr freuen wir uns nun über diese Fallstudie. Danke, Rijksmuseum!

Wir freuen uns auch aus einem zweiten Grund über die öffentliche Restaurierung: Die Sozialen Medien werden mit großer Wahrscheinlichkeit auch zeigen, wie viele unterschiedliche Fachleute daran beteiligt sind, welche  – möglicherweise völlig unvorhersehbare – Probleme auftauchen, wie die Zukunft des Bildes aussehen wird. Der gesamte Prozess wird genau das spiegeln, um was es in HERITAGE-PRO geht, nämlich das professionelle interdisziplinäre Arbeiten  – wir sind sehr gespannt auf dieses Beispiel!

Viele gute Beispiele und Fallstudien zum Thema „Kommunikation im Kulturerbe-Erhalt werden sich in den HERITAGE-PRO Trainingsmodulen finden – als Inspiration für Kulturerbe-Manager*innen!

Mehr dazu in deutscher Sprache findet sich auf den Seiten der Fachzeitschrift RESTAURO.

Bild: Screenshot der Rijksmuseum Homepage

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